Rezensionen |
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Interpret: ANGBAND Titel: "Rising From Apadana" Genre: Heavy Metal Laufzeit: 36:12 Min Veröffentlichung: 29.08.2008 |
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Aus den Ruinen der Apadana, den Säulen des uralten persischen Tempels, ragt eine Jackson-Gitarre, genau jene die ANGBAND-Mastermind Mahyar Dean vorzugsweise spielt. Die iranische Herkunft wird so nicht verleugnet, obwohl es eine Metal-Combo in einem islamistischen Staat nicht leicht hat. Als reine Instrumentalband gegründet, hat Mahyar in Ashkan Yazdani den passenden Sänger gefunden. So konnte als Trio durchgestartet werden. Das Ergebnis dieser Konspiration ist „Rising From Apadana“, ein zwar kurzes, aber effektives Debüt. Die sieben Tracks dieser Scheibe kommen, obgleich progressive Einflüsse nicht von der Hand zu weisen sind, direkt auf den Punkt. Fettes Staccato-Riffing und präzise Leads, unkonventionelle teilweise mehrstimmige Vocals, ein mitreißendes und vor allem tightes Drumming können durchaus überzeugen. Auch erinnern bestimmte Passagen, zumindest vom instrumentalen Part her gesehen, an vergangene ICED EARTH-Großtaten. ANGBAND’s Stil kann man nicht in eine bestimmte Schublade einordnen. Wohlmöglich ist die weltliche Abgeschiedenheit Teherans ein Grund für die trendfreie Performance dieser außergewöhnlichen Platte. Leider ist die Produktion des Silberling nicht ganz auf westlichem Standart. Wobei man der Band keinen Vorwurf machen kann. Einen Neil Kernon oder Rick Rubin findet man wohl kaum in den Weiten der iranischen Steppe, zumal vermutlich auch das verfügbare Budget entsprechend begrenzt ist. Fazit: „Rising From Apadana“ ist eine Genre-übergreifendes Killer-Album, das in die Powermetal, wie auch in die traditionelle Sparte zielt. Falls der Funke nicht direkt überspringt, sollte man der Scheibe einen zweiten Anlauf gönnen. Oftmals offenbaren sich die coolen Vocals und krassen Melodien nicht im direkten Ansatz. Bewertung: 8,0 von 10 Punkten (by: Michael Kümmet - 18.08.2008) |
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