Review

ROCK HARD FESTIVAL

Freitag: THE CLAYMORE (Ger), STORMWARRIOR (Ger), LAKE OF TEARS (Swe), Y&T (USA), DIE APOKALYPTISCHEN REITER (Ger), TESTAMENT (USA)

Samstag: THE SORROW (Aus), MOONSORROW (Fin), HELSTAR (USA), ENSLAVED (Nor), EXCITER (Can), AMORPHIS (Fin), EXODUS (USA), IMMORTAL (Nor)

Sonntag: ENEMY OF THE SUN (Ger), SIEGES EVEN (Ger), ASPHYX (Hol ), JØRN (Nor), NAPALM DEATH (UK), VOLBEAT (Den), PARADISE LOST (UK), ICED EARTH (USA)

09.-11.05.2008 - Gelsenkirchen, Amphitheater

Endlich Pfingsten! Und somit steht das erste Open Air des Jahres vor der Tür. Nachdem man aus den Fehlern letzten Jahres lernte und diesmal ausreichend der raren heiß begehrten Parktickets organisierte, kommt man ohne Probleme auf’s Parkareal, welches sich direkt ans eigentliche Festivalgelände anschließt. So bleiben kraftraubende lange Fußmärsche erspart. Wer dieses Problem gelöst hat, kann die Vorzüge der bekannten und genialen Location einfach nur genießen. VW T3, sei Dank!

Da der Wettergott (falls es ihn wirklich gibt) sich in diesem Jahr wohl entschlossen hat die circa dreitausend tendenziell eher ungläubigen Besucher des fünften Rock Hard-Festivals mit Sonnenschein zu segnen, ist der Aufbau schattenspendender Bauwerke, wie etwa Pavillons zunächst von oberster Priorität. Jetzt kann man sich erstmal den noch kühlen, mitgebrachten Getränken widmen: Je nach Geschmack Whisky, Bier oder Wein aus dem heimischen Anbaugebieten für Schuhfan Johannes, um so flüssig gestärkt das Amphitheater zu entern, … (Birgit Ellermeier, Michael Truskawa)

… denn es gibt viel zu Erleben. Für’s leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, wie für das seelische Befinden. Neben einer kleinen Händlermeile, wo man sich mit allerhand Merchandise ausstatten kann, gibt es noch den einen oder anderen Essensstand. Allerdings lassen hier gelegentlich Qualität und Preis-Leistungsverhältnis sehr zu wünschen übrig. Eine vor Fett triefende Pizza ist weder besonders appetitlich, noch gesund.

Also nun zur Musik: Dieses Jahr wurden wieder sämtliche Register gezogen, um ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Für jeden ist Etwas vorhanden. Für Thrash Metal-Aktivisten gibt’s am Freitag Abend TESTAMENT, die für die mal wieder ausgefallenen CELTIC FROST in die Presche springen. Die Black Metal-Fraktion wird mit dem Samstags-Headliner IMMORTAL fürstlich bedient. Der anspruchsvolle Proghead bekommt die volle Ladung von SIEGES EVEN am Sonntagmittag. (Michael Kümmet)

LAKE OF TEARS: Nix für Headbanger oder Trend-Thrasher, aber echte Musikliebhaber wissen diese Abwechselung durchaus zu schätzen! Die Hoffnungen, dass die Schweden auch ältere Nummern spielen würden, erfüllten sich bedingt. Beim programmatischen „Cosmic Weed“ steigt nicht nur bei Doom-Cliff dichter weißer Rauch auf, sondern auch bei weiteren Festivalbesuchern. Situationsbedingt folgt „You Better Breathe While There’s Still Time“. Songs wie „Raven Land“ oder „Sweetwater“ sind nahtlos allemal ein Garant für Gänsehaut-Feeling, wobei man sagen muss, dass sich auch die späteren Stücke harmonischst in das Programm der sympathischen Combo einfügen. Den extremen Temperaturen (in der Sonne gefühlte 60°C) zum Trotze, sollte diese Band mit der Anzahl der Fans, die zeitgleich die Musik und die frische Brise vom Kanal genießen, zufrieden sein. Wir waren immerhin da!

TESTAMENT haben viele großartige Songs im Repertoire und sich eigentlich nie Rohrkrepierer wie beispielsweise ihre Kollegen von METALLICA geleistet. Alles was sie gemacht haben oder machen ist Metal! So lässt die Songauswahl an diesem Abend auch im Zuge der aktuellen zweiten Thrash Metal-Invasion Nichts zu wünschen übrig. Leider fehlt Gitarrist Alex Skolnick. Vielleicht auch eine Erklärung, dafür, dass der Sound eher durchschnittlich schlecht ist und bei einigen Fans für Verärgerung sorgt. Ist der Mixer auf zwei Gitarristen eingestellt oder der Mann am Mischpult unfähig? Das arme Hemd hat auf jeden Fall Probleme die Situation zu meistern, was aber bei einem so heißen Eisen wie TESTAMENT absolute Grundvoraussetzung ist. Zum Glück haben sich die alten Thrasher auf der Bühne nicht beirren lassen und trotz dieser Handicaps einen hohen Wiedererkennungswert ihrer Songs erreicht, was für Eric Peterson sicher kein besonders leichtes Spiel ist. Ein Grossteil der Festivalbesucher stürzt sich „Into The Pit“ und wir nehmen es der Band nicht übel, dass sie für „Curse Of The Legion Of Death“ zwei Anläufe braucht. TESTAMENT hat eigentlich alles in ihrer Macht Mögliche gegeben! Und die dauerrotierende Matte vom zurückgekehrten Bassist Greg Christian hat irgendwie das alte Flair zurückgebracht. Die Atmosphäre im Amphitheater mit viel Lightning Blue, gekoppelt mit heftig ausgedehnten Stroboskop-Attacken gibt der Show noch mehr Dynamik, denn im Gegensatz zum Soundmischer hat der Verantwortliche für die Lichtshow wirklich ganze Arbeit geleistet.

Kein schlechter Ersatz für CELTIC FROST und ein würdiger Abschluss des ersten Festival-Tages! (Birgit Ellermeier, Michael Truskawa)

Wer noch nicht müde von dem erlebnisreichen Tag ist, kann die Nacht mit Konservenmusik im Partyzelt gebürtig ausklingen lassen. Die Theke ist im Gegensatz zu letzten Jahr sehr unvorteilhaft mitten im Raum aufgestellt, was unweigerlich Wartezeiten beim Getränkenachschub mit sich bringt. Wer also mächtig Durst hat, sollte seine Vorräte vom Campingground mitbringen und geschützt am Einlass vorbeimogeln, sonst könnte die Kehle leicht antrocknen. Tagsüber wird das Zelt wieder zum Metalmarket umgeräumt. Doch es ist schon unverschämt für selbigen Eintritt zu verlangen. Im Prinzip sollte man diese Abzocke boykottieren, denn die Verkäufer selbst zahlen stattliche Gebühren, so kommt mit Sicherheit schon genug Geld in die Kasse.

Entweder hat man die Nacht zum Tage gemacht oder es geht gut ausgeschlafen am nächsten Vormittag wieder zum Festivalgelände. Hier gibt’s … (Michael Kümmet)

… als Neuerung gegenüber den Vorjahren, während den Umbauphasen, plötzlich die professionelle Metal-Karaoke-Band ROKKEN auf der Biergartenbühne zu erleben. Obwohl sich die Musiker den Arsch abspielen, hält sich der Unterhaltungswert dieser Show auf teilweise ähnlichen Niveau wie „Deutschland sucht den Superstar“. Wie wäre es mit „Rock Hard sucht die beste CELITC FROST-Coverband“ für das nächste Jahr?“ Doom-Cliff möchte sich dann hiermit bewerben. Er möchte den enttäuschten Fans geben, was die Originale schuldig bleiben! Wenn nötig auch mit selbstgehäkelter Klorollenkopfbedeckung!

AMORPHIS sind für uns die Gewinner des Tages! Dass man einen uralten Song wie „Vulgar Necrolatry“, ein Stück der „Privileg Of Evil“-EP, ins Programm holt, hat mit Sicherheit alle Death Metal-Fans erfreulich überrascht! Stimmwunder Tommi Joutsen hat offensichtlich überhaupt keine Berührungsängste mit dem alten Material. Braucht er nicht zu haben, denn er hat sowohl die melodischen Parts als auch heftige Death-Metal-Growls im Angebot und bewegt sich dabei problemlos und energiegeladen über die Bühne! Da fliegen die meterlangen Dread-Locks und Songs wie „Drowned Maid“, „The Castaway“ oder „Black Winter Day“ kommen auch an einem hellen Sommertag anständig rüber. Das Publikum bedankt sich für die dargebotene Spielfreude mit ähnlichem Enthusiasmus!

Das infernalische Trio um Abbath entert zur besten Amphitheater-Zeit die Bühne, profitiert beim einsetzenden Sonnenuntergang von der lichttechnisch geschaffenen nun doch frostigen Atmosphäre, wobei viel Trockeneis während des Intros zum Einsatz kommt. Mit dem passenden „The Sun No Longer Rises“ starten IMMORTAL die überzeugende Show. Obwohl das Hauptaugenmerk bei der Songauswahl sicherlich dem neueren Material gilt, sind jede Menge ausgezeichneter Stücke im Handgepäck der drei Norweger, wie etwa „Withstand The Fall Of Time“, „Solarfall“, „Unholy Forces Of Evil“ und als Zugabe die ersehnte Black Metal-Hymne „Blashyrkh“. Inklusive Pyros und stilistischer Feuerspuck-Einlagen können IMMORTAL ihre Headlinerqualitäten nicht nur visuell, sondern auch musikalisch beweisen. (Birgit Ellermeier, Michael Truskawa)

Nachdem auch der Samstag gut überstanden ist, kann nun der letzte Festivaltag frohen Mutes in Angriff genommen werden. Wer zur frühen Stunde die überbewerteten Opener ENEMY OF THE SUN verpasst, dem sei Nichts Besonderes entgangen. Doch die führende deutsche Proginstitution SIEGES EVEN, die als zweite Truppe heute das Amphitheater proggen wird, sollte sich keiner entgehen lassen, insbesondere nicht Fans vertrackter Strukturen und verspielter Leads. Die Befürchtung, dass dieses Frickelgewitter wenig Anklang finden wird, erweist sich glücklicherweise als Trugschluss. Jede Menge Fans des koordinierten Chaos sammeln sich für der Bühne und bangen zu „Life Cycle“, dem fulminanten Titeltrack des krassen und völlig abgefahrenen Debüts oder auch zu „The Weight“ von der fantastischen Comeback-Scheibe „The Art Of Navigating By The Stars“. Überwiegend kommen jedoch Stücke von der aktuellen Platte „Paramount“ zum Einsatz, die ebenso euphorisch angenommen werden, wie die frühen Werke. Klar ist die Live-Performance hauptsächlich auf das Grundlegende beschränkt, so kommen keine besonderen Effekte zum Einsatz. In Anbetracht der musikalischen Leistung des Quartetts, das in Fankreisen als geheimer Festivalheadliner gehandelt wird, ist dies auch nicht von Nöten. (Michael Kümmet)

Die einzige Death Metal-Combo des heutigen Billings sind die Niederländer ASPHYX. Doch obwohl nur noch Schlagzeuger Bob Bagchus vom Ur-Original-Line-Up vertreten ist, feiern viele der Anwesenden die Rückkehr des ehemaligen Ex-Sängers Martin van Druunen, der 1991 den Klassiker „The Rack“ eingegrowlt hatte. Eine dementsprechende Menge an Fans aus dem Extrem Metal-Sektor hat sich also versammelt, um die Legende zu würdigen! Und jene hat Einiges zu bieten, präsentiert man hier doch hauptsächlich Stücke aus früheren Zeiten! Bei den Openern „M.S. Bismarck“ und „Vermin“ bangt die Masse im Amphitheater bereits am frühen Nachmittag und für Martin v. D. ist es ein Leichtes die Stimmung im Kessel auf dem richtigen Level zu halten! Auch Bassist Wannes Gubbels (PENTACLE, SOULBURN), exakt und präzise an den tiefen Saiten, verdient es hier lobend erwähnt zu werden. Immerhin ist er jetzt auch schon ein paar Jahre in der Band und hat sicher sein Scherflein zu dieser Leistung beigetragen! Neben den Kult-Krachern „Wasteland Of Terror“ und „The Rack“, huldigt man den wieder mal abwesenden Helden CELTIC FROST mit der Coverversion „Os Abysim Vel Daath“ aktuellen Werkes.

Bei PARADISE LOST ist das ja immer so eine Sache … obwohl man genug geile Stücke in der Hinterhand hält, erwischen die Engländer nicht immer ihren besten Tag! So leider auch beim diesjährigen RHOA! Nicht recht überzeugen kann Nick Holmes, der mit Aaron Aedy an den sechs Saiten und Steve Edmondson an den tiefen eine eher routinierte, fast schon langweilige Darbietung auf der Bühne inszeniert! Einzig Lead-Gitarrist Greg Mackintosh beweist seine Stärken und weiss sich bangend in Szene zu setzen! Musikalisch gibt’s an dem Ganzen Nichts auszusetzen, denn auch hier und da springt bei Klassikern wie „Gothic“ oder „Embers Fire“ der Funke auf’s Publikum über … (Birgit Ellermeier, Michael Truskawa)

… obwohl man sich doch mehr eine Oldschool-Show gewünscht hätte. Warum zieht Nick Holmes nicht wieder sein kultiges CONFESSOR-Shirt an, welches er beim Backprint-Foto der „Lost Paradise“-Scheibe trägt? Nun lässt sich noch die Rhythmus-Fraktion wieder ihre Haare wachsen und der Spaß könnte in altbewährter Doomdeath-Manier beginnen?

Noch bevor ICED EARTH die Bühne stürmen, werden die Gewinner des eigentlich überflüssigen Karaoke-Wertbewerbs bekannt gegeben. Die beiden Sieger performen noch mal mit der Band ROKKEN ihre Interpretationen von DIO’s „Holy Diver“ und „Highway To Hell“ (AC/DC). Dies ist ein ganz nettes Spektakel, doch was jeder Einzelne davon hält, sei mal dahin gestellt. Auch gibt’s eine kleine Allstar-Show. Hier sind wieder ROKKEN im Hintergrund, während beispielsweise der stimmgewaltige Jørn Lande und Schmier (DESTRUCTION) sich an den Vocals duellieren. Höhepunkt dieser Jam-Session ist allerdings die exzellente „Painkiller“-Version mit James Rivera (HELSTAR) und EXCITER’s Kenny Winter an den Mikros, was absoluter unbändiger Metalpower entspricht. Selbstverständlich bedanken sich noch die Veranstalter bei den zahlreich erschienen Gästen. Gefragt wird, ob man die nächste Runde mehr Black Metal im Billing wünscht. Oder eventuell mehr Death Metal? Oder doch mehr Thrash Metal? Oder einen supertollen Bungeejumping-Turm? Hier fragt man sich tatsächlich, ob man im Kindergarten angelangt ist? Vielleicht sollten mal die Getränkepreise wieder auf das letztjährige Niveau gesenkt werden, bevor man unnötiges Geld für solche Kirmes-Attraktionen verschwendet. Mein persönlicher Vorschlag wäre eine gruselige Geisterbahn oder ein lustiges Riesenrad.

Doch nun ist es Zeit für den großen Headliner ICED EARTH, der auch die Überraschung des Tages darstellt. Klar, ist es bekannt, dass die US-Amis jede Menge geiler Songs im Repertoire haben, doch nach den letzten beiden nicht gerade überragenden Alben, glaubt man, dass die Jungs um Mastermind Jon Schaffer ihr Pulver verschossen haben und ist dementsprechend skeptisch gegenüber dieser einstig so genialen Formation. Jedoch ist mittlerweile Matt Barlow zurück und so findet heute der erste Auftritt in Europa im Zuge dieser Reunion statt. Nachdem man stimmig mit „Dark Saga“ startet, kommen selbstverständlich überwiegend weitere frühe Stücke der Bandgeschichte zum Einsatz. Mit „Travel In Stygian“, „Vengeance Is Mine“ oder „Violate“ gibt’s die komplette Breitseite des extrem tighten Jon Schaffer-Riffing zu spüren. Der alte und zugleich neue Frontmann hat nichts von seinem einstigen Charme eingebüsst. Die unverwechselbare Stimme hat noch immer diese unbändige Kraft in allen selbst noch so extremen Lagen. Nur einzig die rote Matte fehlt dem Bühnenbild schon. Egal, es wird gebangt was das Zeug hält. Wer hier den Nacken ruhig halten kann, ist entweder vom Selbigen aus abwärts gelähmt oder muss taub sein. Als jetzt auch noch der Überknaller „Question Of Heaven“ dargeboten wird, glaubt man sich im Siebten Metalhimmel zu befinden. Dieser Gig ist nur genial und trotz der neunzigminütigen Spielzeit viel zu kurz. Selbst zwei Stunden extremes Nacken-Malträtieren hätte man in dieser Situation durchaus vertragen. ICED EARTH sind zurück, vielleicht sogar stärker als je zuvor!

Fazit: Viel zu Meckern gibt es immer, doch freut man sich wieder auf das nächste Pfingsten. Die Location ist wie jedes Jahr phänomenal. Das Publikum friedlich. Die Stimmung dementsprechend schon fast familiär. Bleibt nur zu Hoffen, dass dieses noch überschaubare Festival nicht ausufert und zu einem zweiten völlig überlaufenden Wacken mutiert. Das Rock Hard-Festival hat auch dieses Jahr mächtig viel Spaß gemacht! (Michael Kümmet)

(Review von Birgit Ellermeier, Michael Kümmet und Michael Truskawac)

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Setlist THE CLAYMORE :

Angels Assassination
Slaine The Almighty
Trigger (IN FLAMES-Cover)
Ancient Enemy
Sygn
Arborlon
Soulseeker

Setlist STORMWARRIOR:

Heading Northe
Heavy Metal Fire
Metal Legacy
Valhalla
Into The Battle
Óðinn's Warriors
Thunderer
Signe Of The Warlorde
Iron Prayers

Setlist LAKE OF TEARS:

Return Of Ravens
Cosmic Weed
You Better Breathe While There’s Still Time
Raven Land
The Greyman
As Daylight Yields
So Feel Autumn Rain
Like a Leaf
Sweetwater
Children Of The Grey

Setlist TESTAMENT:

Over The Wall
Into The Pit
Raging Waters
The New Order
The Preacher
Henchman
Reign Of Terror
Souls Of Black
C.O.T.L.O.D
Alone In The Dark
D.N.R.
3 Days In Darkness
Low
Dog Faced Gods
Disciples Of The Watch

Setlist THE SORROW:

Elegy
The Dagger Thrust
Far Beyond The Days Of Grace
From This Life
Saviour Welcome Home
Death From A Lovers Hand
Knights Of Doom
Her Ghost Never Fades

Setlist ENSLAVED:

Path To Vanir
Fusion Of Sense And Earth
Bounded By Allegiance
Violet Dawning
As Fire Swept Clean The Earth
Isa
Return To Yggdrasil
Ruun

Setlist EXCITER:

Thrash Speed Burn
Violator
In Mortal Fear
Rising Of The Dead
Massacre Mountain
Violence And Force
Rain Of Terror
Heavy Metal Maniac
Long Live The Loud

Setlist AMORPHIS:

Towards And Against
I Of Crimson Blood
Better Unborn
Drowned Maid
The Smoke
Silent Waters
Vulgar Necrolatry
My Kantele
Alone
The Castaway
House Of Sleep
Black Winter Day

Setlist EXODUS:

Bonded By Blood
Iconoclasm
Funeral Hymn
A Lesson In Violence
Children Of A Worthless God
Pirahna
And Then There Were None
Only Death Decides
Blacklist
War Is My Shepherd
Impaler
The Toxic Waltz
Strike Of The Beast

Setlist IMMORTAL:

The Sun No Longer Rises
Withstand The Fall Of Time
Solarfall
Sons Of Northern Darkness
Tyrants
One By One
Damned In Black
Wrath From Above
Unholy Forces Of Evil
Unsilent Storms In The North Abyss
At The Stormy Gates
Battles In The North
Blashyrkh (Mighty Ravendark)

Setlist SIEGES EVEN:

When Alpha And Omega Collide
Tidal
The Waking Hours
Duende
Life Cycle
The Weight (The Art Of Navigating By The Stars: Sequence I)

Setlist ASPHYX:

M.S. Bismarck
Vermin
Food For The Ignorant
The Sickening Dwell
Os Abysmi Vel Daath (CELTIC FROST-Cover)
Wasteland Of Terror
Asphyx (Forgotten War)
The Rack

Setlist JØRN:

We Brought The Angels Down
Young Forever
Blacksong
Lonely Are The Brave
The Duke
War Of The World
Stormcrow
Tungur Knivur
Are You Ready

Setlist PARADISE LOST:

The Enemy
Ash And Debris
No Celebration
As I Die
Pity The Sadness
Enchantment
Requiem
Unreachable
Gothic
Embers Fire
One Second
Never For The Damned
Erased
Say Just Words

Setlist ICED EARTH:

Dark Saga
Vengeance Is Mine
Burning Times
Declaration Day
Violate
Pure Evil
Watching Over Me
Ten Thousand Strong
Dracula
The Coming Curse
Travel In Stygian
Question Of Heaven
Melancholy (Holy Martyr)
My Own Savior
Iced Earth

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