| "RHEINKULTUR am 05.07.2008 Rheinaue, Bonn
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Das Jubiläum ist ein Jahr her und nunmehr zum 26. Mal lädt die Rheinkultur als Deutschlands größtes eintrittfreies Festival in die Bonner Rheinauen. Und wenn in die Rheinauen geladen wird, dann nicht zu knapp: 140.000 Menschen pilgerten trotz später drohenden Regens vor die Bühnen – Einhundertvierzigtausend! Der Besucherrekord aus dem Jubiläumsjahr 2007 ist zwar nicht geknackt, was sicherlich an dem sich später abzeichnenden Regen liegt, der sich aber zum Glück erst am späten Abend einstellt und mehr oder minder für eine angenehme Abkühlung der Festivalbesucher sorgt. Das Line-Up ist wie immer stramm, und verlangt einem Respekt für die Organisatoren der Rheinkultur GmbH ab, die es durch Sponsorensuche und unermüdliche Arbeit immer wieder schaffen das Festival eintrittsfrei zu halten. Doch eins nach dem anderen. Zunächst die Anreise, die sich wie fast immer bei Festivals dieser Größenordnung nicht ganz einfach gestaltet. Der Unitedpixel-Tourbus ist an diesem Tag besonders gesegnet und findet einen Parkplatz direkt vor dem Seiteneingang des riesigen Festivalgeländes – halleluja! Sonnenhut auf den Kopf, Ausrüstung zusammenpacken und ab in die Massen – die immer noch dabei sind sich einzufinden. Die Uhr zeigt 16:00 Uhr. Nach erfolgreicher Rücksprache mit der Organisation und einem kühlen Blonden ist es Zeit den Graben der Rote Bühne aufzusuchen (eine der fünf Musikbühnen) um SCHELMISH bei seiner Performance zu verfolgen. Die Musikrichtung von Schelmish ist nicht schubladentauglich. Genügt aber in jedem Falle dem Prädikat Rock. SCHELMISH spielen mit dem Einsatz von Musikrichtungen, und so rocken in gewohnter Weise mit ihrem Programm die Rheinkultur.
Fast gleichzeitig spielen auf der Blauen Bühne SCHANDMAUL. Ohne Zweifel einer der Headliner bei der Rheinkultur. SCHANDMAUL besteht aus fünf Musikern die aus sechs verschiedenen musikalischen Lagern stammen, „Birgit, unsere Flötistin, hört hauptsächlich Folk und Weltmusik, Anna hat klassische Musik studiert, Matthias, der Bassmann, steht auf die Red Hot Chili Peppers, und Thomas, unser Sänger, hört am liebsten deutsche Singer/Songwriter. Ich hingegen ziehe mir harte Sachen wie Korn Zwischenzeitlich stellt sich jedoch als Problem heraus, dass auf Roter und Blauer Bühne die Bands immer zeitgleich beginnen. Indifferente Menschen bewegt das zu viel Laufarbeit um zumindest ein bisschen von jeder Band mitzukriegen. Quasi im Vorbeiflug werden ein paar Songs von TOMTE, THE FUTUREHEADS und BEN FOLDS erhascht. Das wird den Bands zwar in keiner Weise gerecht, lässt sich allerdings nicht ändern. Kühles Blondes.
Und jener Abend neigt sich dem Ende entgegen, die Füße sind platt gelaufen nur noch die SPORTFREUNDE STILLER und ANTIFLAG hindern einen an der Heimreise. Punkrock scheint zum Schluss vielleicht nicht das Richtige und so entscheidet man sich für die Blaue Bühne – SPOR
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