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Support: DRONE + AMORAL am 17.10.07 in Hamburg, Markthalle |
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Kann es etwas Schöneres geben als drei Metalbands, die einem am regnerischen und kalten Abend das Herz erwärmen? Wohl kaum! Also, auf zur Hamburger Markthalle und das Haupt schütteln! Schließlich sind NORTHER aus dem hohen Finnland zur Europatour aufgebrochen. Als Anheizer dabei: Die Landsleute von AMORAL und die deutsche Metalhoffnung DRONE aus Celle. Kaum ist der kleine Saal gefüllt, erscheinen DRONE in Form von Moritz Hempel (Git/Voc), Martin Froese (Bass), Marcelo Vasquez (Git) und Felix Hoffmeyer (Dr) auch schon auf der gemütlich engen Bühne zu den Klängen von „Fluch der Karibik“. Der Opener „High Octane“ vom aktuellen Album „Head-on Collision“ kommt sofort gut an, die Nackenmuskeln werden schon mal ordentlich trainiert. Es folgt „Chainsaw Symphony“ sowie eine herzliche Begrüßung: „In Hamburg zu spielen ist immer geil. Das klingt nach reichlich Bier und gut bezahlten Nutten!“ Ordentlich Bier fließt allemal, trotz einem Preis von 4 Euro. Weiter geht’s mit einem brandneuen Song, der auf dem kommenden Album erscheinen soll – und der macht Laune auf die Scheibe! Die 4 „Dronen“ strahlen eine tolle Bühnenpräsenz aus, und verabschieden sich schließlich mit „One In A Million“ vom johlenden Publikum. Frontmann Mutz hat anschließend die Ehre, die finnische Death-Combo AMORAL („Aus dem kalten Finnland, mit Eiszapfen an der Nase…“) anzukündigen. Die Nordlichter lassen sich mehr als zweimal bitten, sorgen dann aber mit ihren ersten Krachern für Circlepits. Kompromisslos ballern die Skandinavier neue Nummern wie „Nervasion“ und „Snake Skin Saddle“ ehe man mit „Showdown“ und „Distract“ zwei ältere Songs vom Stapel lässt. Moshen ist angesagt! Die Riffs erschüttern bis ins Mark, und wo Shouter Niko Kalliojärvi zum Mic greift, regiert die Abrissbirne. Nach gut einer Stunde verlassen AMORAL unter verdientem Applaus schweißgebadet die Bühne. Es folgt der Headliner des Abends. NORHTER hievt die Stimmung mit „Midnight Walker“ und „Deep Inside“ auf den Siedepunkt. Wie die fünf Metalheads es schaffen sich auf dieser kleinen Bühne ausreichend zu bewegen ist mir ein Rätsel; das Publikum jedenfalls lässt sich gnadenlos mitreißen von der reifen Performance. Gitarrist und Sänger Petri Lindroos ist sehr angetan und widmet den Fans den nächsten Song „Hellhole“: „Oder wollt ihr nach nebenan zum Gig in der großen Halle?“ Für keinen Preis der Welt! Auch langsamere Nummern wie das düstere „Frozen Angel“ kommen gut an. Fazit: Drei tolle Metaltruppen, die wohlgemerkt im frühen Stadium ihrer Tour bereits eine klasse Show abliefern! (by: Timo Kinzel - 20.10.2007) |
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