|
"GUN BARREL am 14:06.2008 in Köln, Underground |
Obwohl das aktuelle Album “Outlaw Invasion” von GUN BARREL schon längst erschienen ist, findet die Release-Party erst jetzt statt, da man zu diesem Ereignis unbedingt das Kölner “Underground" haben wollte. Eine gute Entscheidung, da dies wirklich eine symphatische Location ist, mit nettem Personal und fairen Preisen. Als Support dienten heute die Newcomer THE MYSTERY die als Besonderheit eine Frau am Mikro aufweisen und die alten Helden CHINCHILLA mit prominentem Schlagzeuggast, Klaus Sperling, den man u.a. von Primal Fear und Sinner kennt. Aber wie das bei solchen Partys so ist, wartet jeder auf den Gastgeber und so ist dann auch keiner wirklich traurig, dass sie die Bretter räumen für die nachfolgenden CHINCHILLA. Ich weiß nicht woran es lag, aber irgendwie konnten CHINCHILLA zumindest bei mir nicht richtig zünden. Dazu beigetragen hat sicherlich auch das alberne Rumkaspern von Frontmann Thomas Laasch. Bezeichnenderweise hat auch das den Set abschließende Kiss-Cover „Stole your Love“ am meisten Spaß verbreitet. Bestenfalls nett. Bitte nicht steinigen, nur meine Meinung. Sie scheinen aber dennoch einiges richtig gemacht zu haben, da sie doch um einiges intensiver verabschiedet werden als die vorangegangenen THE MYSTERY Dann betritt der Gastgeber die Bretter und die Party kann starten! Schon mit dem Opener der neuen Scheibe, “Front Killers“ fliegt erwartungsgemäß die Kuh. GUN BARREL geben bei ihrem Heimspiel alles und das Publikum nahm dies dankbar an. Ein Best-of-Programm allererster Güte wurde in die Meute gefeuert. Mit Knallern wie „Roll the Dice“ kann man auch nix falsch machen, denn wer da nicht mitgerissen wird , sollte sich lieber dem Schlager-Genre zuwenden. Leider konnte ich nur 1/3 des Gigs selbst mitverfolgen, da ich krankheitsbedingt leider früher die Heimreise antreten musste. Trotzdem hat sich die Anreise mehr als gelohnt und ich freu mich schon auf das nächste Mal mit laut Einschätzung des hiesigen Publikums „Deutschlands bester Rock ´n Roll Band!“ Setlist Gun Barrel:
|
|
zurück
zur Review-Übersicht |