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SYSTEM OF
A DOWN |
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Obwohl
SYSTEM OF A DOWN ja
bereits vor kurzem auf dem Hurricane/Southside Festival zu bestaunen waren,
ließen sie sich es nicht nehmen am 22. Juni in Berlin eine ausverkaufte
Show abzuliefern. Tausende Fans strömten in den frühen Abendstunden in die
Treptow Arena, um den vier Ausnahmerockern zu lauschen. Zunächst betrat
allerdings die Vorband MARS VOLTA die Bühne – ein Flop! Die Band
verausgabte sich zwar physisch, doch passte das gar nicht zur musikalischen
Performance, denn die war ziemlich schlapp. Nie schafften sie es die Menge
richtig anzuheizen, und räumten glücklicherweise nach einer halben Stunde
die Bühne. Während
der Umbaupause verdeckte ein riesiger Mezmerize-Vorhang
die Bühne, und die Hitze in der geschlossenen Treptow Arena wurde beinahe
unerträglich. Gegen 21:00 Uhr verdunkelte sich dann die Halle schlagartig
und SYSTEM
OF A DOWN
starteten mit „Soldier Side“, während der Vorhang sich langsam
hob. Als darauf "B.Y.O.B.“ und „Revenga“ folgten,
gab es für das Publikum kein Halten mehr. Exzessives Pogen und Headbangen
war angesagt! Serj, Shavo, Daron und John spielten über knappe zwei Stunden
ein gut gemischtes Set. Neben vielen Mezemerize-Songs ließen sie natürlich auch viele Nummern der
anderen Alben erklingen. Nach einer guten halben Stunde war das Publikum
aber erst einmal von den schnellen, harten Stücken und der Hitze in der
Halle dermaßen k. o., dass es einen Gang zurückschaltete. Sämtliche männliche
Konzertbesucher beschlossen nun den Auftritt mit freiem Oberkörper
weiterzuverfolgen. Auch die Band ließ es etwas ruhiger angehen, und verzückte
die Crowd mit Balladen wie „Spiders“, „Lost In Hollywood“
und dem Klassiker „Chop Suey“. Gegen Ende, als die Zuschauer
wieder etwas Kraft getankt hatte, trumpften die Jungs dann aber nochmal so
richtig auf, und brachten die Halle mit Krachern wie „Prison Song“,
„Sugar“ und zuletzt „Suite-Pee“ ordentlich zum Beben! Tja,
eine Zugabe gab es trotz langem Betteln leider nicht und so war der Spuk um
23:00 Uhr leider auch schon wieder vorbei. Schade auch, dass die Band so gut
wie gar nicht mit den Fans kommunizierte. Sie spulten einfach nur ihr Set
ohne die kleinste Pause runter und verabschiedeten sich dann blitzschnell.
Trotzdem, es war ein wahnsinnig gutes Konzert, live sind SYSTEM
OF A DOWN echt eine Wucht! (by Timo Kinzel - 27.06.05) |
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