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AREA4 25.06.05 in Oberhausen |
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Eines direkt vorneweg. Was die Besetzung des Festivals anging, war es erstklassig - bis auf die kurzfristige Absage von MARS VOLTA. Aber ansonsten muss sich noch einiges tun. Angefangen bei der Rückgabe der 10,- € für diejenigen die ihre Karte noch vor dem 29. April gekauft hatten. Wobei ich auch zugeben muss, dass ich das bis dato auch nie erlebt habe. Wartezeiten von mind. 30 min waren schon drin - leider. Das Gelände an sich war auch kein Kracher. Hier wurde einfach einer der bestehenden Parkplätze genutzt, keine Grünfläche, sondern harter, aufgeschütteter Steinboden. Da es vorher noch schön geregnet hatte, was natürlich nicht die Schuld des Veranstalters war, hatte man schon einige Pfützen, stellenweise auch Seen zu umgehen. Sich mal gemütlich ins Gras setzten war also nicht möglich. Auch gab es zu wenig Mülltonnen auf dem Gelände, was dazu führte das doch des Öfteren etwas auf dem Platz liegen blieb. Für mich persönlich hat noch ein Creperie Stand gefehlt, hätte gerne noch etwas Süßes gehabt. Ein Stau kurz vor Oberhausen sorgte dann noch dafür das wir zu Spät kamen - Mist! Ergo konnte ich MADSEN und ihrem Auftritt nicht beiwohnen. Schade. Tja, und HELMET mussten auch ohne mich anfangen, da ich mir noch meine 10,- € abholen musste. Aber zumindest konnte ich der Musik lauschen. Das Augenmerk lag auf dem neuen Album, aber auch „Klassiker“ von den Alben „Betty“ und natürlich „In the meantime“ kamen zum Zuge. Was auch auffiel, war das Page Hamilton doch sehr gut deutsch kann, woher bloß? Im Endeffekt hatte ich dann doch noch ca. 15 min von HELMET gesehen. Danach hatten wir ein wenig Zeit um uns mal umzusehen und eine Kleinigkeit zu essen bevor wir ins Zelt (Tent Stage) wanderten um AEROGRAMME zu hören und zu sehen. Pünktlich um 17.00 Uhr ging es los. Sympathiepunkte konnte die Band bereits schon vor Ihrem eigentlichen Auftritt sammeln, denn der Aufbau und der Soundcheck wurde durch die 4 Bärtigen selbst durchgeführt. Hauptaugenmerk lag auf der aktuellen EP „Seclusion“ Leider wurde der Sound zunehmend matschiger, was hauptsächlich an der Lautstärke des Bass lag. Auch die Effekte die vom Band kamen, waren für meinen Geschmack etwas zu heftig. Schade, denn die Stücke von AEROGRAMME leben von dem „Laut-Leise“ Prinzip. Dann wieder raus zur Hauptbühne, denn dort waren noch die Urgesteine von MOTÖRHEAD am lärmen. Viel neues und einiges an alten Sachen wie z. B. "Ace of Spades" oder "Killed by deaf" wurden gespielt. Dem Publikum war es egal, MOTÖRHEAD kamen gut an und viele genossen die Eingängigkeit der Band und tanzten! Nach einer Umbaupause folgten die BEATSTEAKS und nach einem Intro von "The Verve" (das aber noch ein wenig angepasst wurde!) folgte direkt der Hit "Hand in Hand" vom aktuellen Album "Smack Smash". Die Band wirkte wie immer supersympathisch und knallten dem Zuhörer u. a. noch 2 Coverversionen (1 x Misfits und 1 x Beastie Boys) um die Ohren. Eine der Besten deutschen Bands zur Zeit. Hoher Unterhaltungswert, das macht Laune. Könnte ich mir jederzeit wieder ansehen! Was dann folgte ist mit Worte nicht mehr zu beschreiben. NINE INCH NAILS waren aggressiv und perfekt zugleich. Einziges Manko am Auftritt war nur, dass die Band um Trent Raznor noch im dahinscheidenden Tageslicht spielen musste und Ihre Lightshow erst später richtig wirkte. Ansonsten beste Band des Area 4 Festivals. Perfekter Sound, Spiel- und Bewegungsfreude auf der Bühne, perfekter Gesang und wieder eine exzellente Songauswahl- NIN konnten und können nichts falsch machen! Eine Auflistung der Stücke spare ich mir an dieser Stelle. Ein kurzer Spurt zur Zelt-Bühne, denn dort waren KETTCAR bereits zu Gange und spielten gerade "An den Landungsbrücken" raus und das Publikum sang lauthals mit. Jeder Song wurde begeisternd begrüßt und mitgesungen. Die Band hatte Ihren Spaß, was sich auch an Ansagen wie „Für alle die gerade von Nine Inch Nails kommen. Wir sind Mars Volta und singen ab sofort nur noch deutsche Texte“ widerspiegelte. Ich persönlich freute mich über den letzten Song „Nacht“ Für mich einer der besten Stücke von KETTCAR. Leider hatte es die Band etwas schwer zwischen NINE INCH NAILS und den folgenden SYSTEM OF A DOWN ihre Position zu behaupten. Auch ich konnte der Zugabe nicht mehr beiwohnen, denn auf der Hauptbühne fingen SYSTEM OF A DOWN an und ich wollte den Auftritt auf keinen Fall verpassen (nicht wie auf dem Hurricane). Einstieg
war "BYOB" und
der Wahnsinn nahm seinen Lauf. Unglaublich was SYSTEM OF A DOWN bis
dato schon an Hits in der Hinterhand haben. Gitarrist und Sänger Daron
Malakian war die Spielfreude anzusehen. Immer wenn er nicht gerade
singen musste, rannte dieser wie von der Tarantel gestochen über die
Bretter. Auch die Sangeskünste von Serj
Tankian sind atemberaubend. Er schreit, singt, wispert und macht
seltsame Geräusche. Ich hätte mir den Auftritt gerne bis zum Ende
angesehen, aber um dem bevorstehenden Stau zu entgehen, machten wir uns kurz
vor dem Ende schon mal in Richtung Parkplatz auf. Leider, aber ich denke wir
sehen uns wieder, liebe SOAD. Fazit:
Gute Bands, scheiß Gelände, aber wie ich soeben auf der Homepage von Area4
gesehen habe, sind die Änderungen schon in Planung. http://www.fkpscorpio.com/area4/ Und das
mit dem Zelten ist nur zu begrüßen! (by:
Sven Meeß - 27.06.05) |
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