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AMPLIFIER |
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Etwas
zu spät für die Vorgruppe, trotzdem noch Zeit für ein gemütliches Bier
und ankommen ... Die
Umbaupause dauert zum Glück auch nicht allzu lange und die 3 sympathisch
wirkenden Jungs kommen auf die Bühne. Den
Einstieg macht „Motorhead“,
dass 1. Stück vom Debüt der Engländer. Der Sound ist noch nicht ganz
stimmig und ich habe den Eindruck, dass die Band auch noch nicht richtig
warm ist; was sich aber im Laufe des Konzertes noch ändern sollte, denn spätestens
beim 3. Stück „Neon“
ist das Eis gebrochen. Die Band zehrt von den Reaktionen der Zuhörer und
die Zuhörer danken es dem Trio. Stücke
wie „Post Acid Youth“
oder „One Great Summer“
werden auf die Menschen vor der Bühne losgelassen und auch ein neues Stück,
welches hoffentlich auf der demnächst erscheinenden EP zu finden sein wird. AMPLIFIER
schaffen es, die Atmosphäre und den Druck der CD auf Ihr Livespiel zu übertragen.
Stellenweise fragt man sich, wo den bitte die 2. Gitarre herkommt. Aber wenn
man sich den Fußboden der Bühne ansieht, weiß man wo es herkommen muss.
Eine Effektschlacht ohne Gleichen und der Schlagwerker Matt Brobin hat noch
am wenigsten Material am Start. Unglaublich
auch welche Anzahl an Verstärkern und Combos im Hintergrund aufgebaut sind;
mindestens 10 Mikrofone sind alleine für den Gitarren- bzw. Bass-Sound
verantwortlich. Hier haben die Jungs viel Zeit investiert um herauszufinden
wie man mit nur 3 Leuten einen fetten Sound zaubert! Es
macht einfach Spaß der Band zu zuhören und zu zusehen, auch wenn ihr
Bewegungsfeld eingeschränkt ist (siehe Effekte). Leider ist nach meinem
Empfinden das Konzert zu schnell vorbei; ist ja meistens so wenn man Spaß
hat. Die Spielzeit lag bei ca. 1 ½ Stunden. Den Schlusspunkt des regulären
Sets setzt „Airbone“ und das Publikum
will mehr. Also kommt die Band nach kurzer Zeit wieder auf die Bretter und
gibt als 1. Zugabe „Ufos“ und bedankt sich artig
bei den Zuhörern, die immer noch mehr wollen. Und so kommen sie zum 2. Mal
auf die Bühne und spielen „Glory
electricity“ von der neu
aufgelegten CD oder besser von der beigefügten EP. Gerne
wieder, weiter so Amplifier. (by Sven Meeß - 08.06.05) |
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